Die Serponator-Akte · Agent Interface
Serponator Agent Interface
Der Serponator ist das erste fiktive SEO-Wesen mit eigener Agenten-Schnittstelle. Drei Ebenen aus einer Quelle: sichtbar für Menschen, maschinenlesbar für Suchmaschinen, agentenfähig für KI-Systeme.
Der Claim
/serponado.json und FAQ, Ebene 3 sind WebMCP-Tools für KI-Agenten.
Warum drei Ebenen? Weil heute drei Arten von Konsumenten auf dieselbe Seite zugreifen: Menschen, klassische Suchmaschinen und neue KI-Agenten. Eine einzige Darstellung bedient sie nicht gleich gut. Wer das ernst nimmt, baut drei Ebenen – aus einer gemeinsamen Datenquelle.
Live: Discovery-Manifest unter /mcp.json, Browser-API als /serponator-webmcp.js – sie registriert sechs Tools an window.mcp. Im HTML-Head jeder Akte-Seite verweist <link rel="mcp"> auf das Manifest. Jeder MCP-fähige Browser-Agent erkennt das Interface ohne weitere Konfiguration.
Drei Ebenen im Überblick
Ebene 1 · Mensch
Sichtbar: Checkbox-Scanner, Anatomie-Tabelle, Tagebuch, Glossar.
Konsument: Leser, SEO-Kollegen, Contest-Beobachter.
Format: HTML, Buttons, Erklärtexte.
Ebene 2 · Suchmaschine
Maschinenlesbar: JSON-LD (DefinedTerm, FAQPage, Dataset), /serponado.json, /llms.txt.
Konsument: Googlebot, Bingbot, GPTBot, Perplexity, ClaudeBot.
Format: Schema.org, JSON, plain text.
Ebene 3 · KI-Agent
Agentenfähig: WebMCP-Tools mit klar definierten Funktionen und Parametern.
Konsument: autonome Agenten, MCP-Clients, LLM-Tooling.
Format: Funktions-Spec, JSON-Endpoints.
Ebene 1 – Sichtbar für Menschen
Die menschliche Ebene ist die offensichtliche – und meist die einzige, die in SEO-Texten ernsthaft existiert. In der Akte gehören dazu:
- Checkbox-Scanner – 12 Fragen, Score 0–100, sofortige Auswertung im Browser.
- Anatomie-Tabelle – acht Körperteile, acht SEO-Signale, drei Spalten.
- Tagebuch – tägliche Einträge mit Index-Stand und Erkenntnis.
- Glossar & Bedeutung – Wortprofil, Aussprache, Verwendungshinweise.
Diese Ebene ist optimiert für Lesefluss, schnelle Orientierung und Interaktion. Sie funktioniert auch dann, wenn Suchmaschinen und KI-Agenten nichts vom Schema mitbekommen.
Ebene 2 – Maschinenlesbar für Suchmaschinen
Die zweite Ebene liegt unter der Oberfläche. Sie wird nicht gelesen – sie wird geparst. Drei Stellen, eine Wahrheit:
JSON-LD im Head
DefinedTermfür Serponado, Serponator, Serponator Agent Interface, GEO, WebMCP.Articlemit Autor, Publisher, Sprache, Dateien.FAQPagemit den vier wichtigsten Fragen.BreadcrumbListfür die Akten-Hierarchie.Datasetauf der Index-Seite.WebApplicationauf der Scanner-Seite.
/serponado.json
Eine einzelne Datei, die alles Wichtige in einer maschinenfreundlichen Form bündelt: Definition, Vokabular, Contest-Termine, Index-Komponenten, Scanner-Level. Direkt aufrufbar, CC BY 4.0 lizenziert. Diese Datei ist die Single Source of Truth für alle anderen Ebenen.
/llms.txt
Plain-text-Übersicht für KI-Crawler, mit eigener Sektion „Serponado SEO Contest 2026" inklusive Begriffsfamilie und allen Akte-Links. llms.txt aufrufen.
Wichtig: Diese drei Stellen müssen konsistent sein. Eine Definition, die im JSON-LD anders lautet als in serponado.json, verwirrt Modelle. Bei Änderungen alle drei Stellen anpassen.
Ebene 3 – Agentenfähig für KI-Systeme
Die dritte Ebene ist die neue. Sie macht aus der Akte ein aufrufbares System. Statt eine Seite zu scrapen, ruft ein Agent eine definierte Funktion mit klaren Parametern auf und bekommt strukturierte Antworten zurück.
Konkret meint WebMCP: das Model Context Protocol auf das offene Web übertragen. Eine Webseite deklariert nicht nur Inhalt, sondern auch Aktionen.
WebMCP-Tools des Serponators
Fünf Tools, deklariert im Discovery-Manifest /mcp.json, mit JSON-Schema für Input und Output. Jedes Tool zeigt auf einen realen, statischen JSON-Endpoint – heute aufrufbar, ohne Server-Runtime.
get_serponado_index
Beschreibung: Liefert den aktuellen Serponado-Index inklusive Komponenten.
Parameter: keine.
Rückgabe: Score, Datum, fünf Faktoren, Status.
Live-Endpoint: /serponado.json (Feld currentIndex).
get_definition
Beschreibung: Gibt die kanonische Definition eines Akten-Begriffs zurück.
Parameter: term (Enum: serponado | serponator | serponado_index | serponator_scanner | agent_interface).
Rückgabe: Definition (kurz/lang), Etymologie, URL.
Live-Endpoint: /api/serponado-definitions.json.
get_anatomy
Beschreibung: Liefert die acht Serponator-Körperteile als strukturierte Liste.
Parameter: keine.
Rückgabe: Array mit ID, Name, SEO-Bedeutung, Messmethode.
Live-Endpoint: /api/serponator-anatomy.json.
get_changelog
Beschreibung: Liefert die letzten Tagebuch-Einträge der Akte.
Parameter: limit (Integer, optional).
Rückgabe: Array von Einträgen mit Datum, Titel, Zusammenfassung, Index.
Live-Endpoint: /api/serponado-changelog.json.
list_sources
Beschreibung: Liefert die zitierfähigen Primärquellen der Akte inklusive Lizenz.
Parameter: keine.
Rückgabe: Publisher-Block + Lizenz (CC BY 4.0).
Live-Endpoint: /serponado.json (Felder publisher, license).
scan_page
Beschreibung: Bewertet die aktuelle Seite anhand von 12 SEO/GEO-Heuristiken im DOM.
Parameter: keine (clientseitig auf document).
Rückgabe: Score 0–100, Level, Check-Liste, Zeitstempel.
Live in: window.mcp.callTool('scan_page').
Probe es selbst: window.mcp in dieser Seite
Auf jeder Akte-Seite ist /serponator-webmcp.js eingebunden. Es registriert sechs Tools an window.mcp – aufrufbar in jeder DevTools-Konsole, von jedem Browser-Agent (Chrome Agentic Browsing, Claude in Browser, Comet u. a.). Probier es:
// 1) Tools listen
window.mcp.listTools().map(t => t.name);
// → ["get_serponado_index","get_definition","get_anatomy",
// "get_changelog","list_sources","scan_page"]
// 2) Aktuellen Index lesen
await window.mcp.callTool('get_serponado_index');
// → { value: 12, level: "schlummert", asOf: "2026-06-09", ... }
// 3) Diese Seite bewerten
await window.mcp.callTool('scan_page');
// → { url, score, level, checks:[...] }
Status dieser Seite: Lade window.mcp…
Discovery: wie ein Agent das Interface findet
- HTML-Head:
<link rel="mcp" href="/mcp.json" type="application/json">auf jeder Akte-Seite. - Manifest:
/mcp.jsonmit Server-Metadaten, Tools (Input/Output-Schema) und Ressourcen. - Browser-API:
/serponator-webmcp.jsregistriert die Tools clientseitig anwindow.mcpund feuert einmcpready-Event. - JSON-LD: Die
WebAPIoben spiegelt die Aktionen für klassische Suchmaschinen überpotentialAction+EntryPoint.
Warum „erstes fiktives SEO-Wesen mit Agenten-Schnittstelle"?
Es gibt viele SEO-Maskottchen: Wikinger, Wölfe, Roboter. Es gibt erfundene Wesen für Contests: Sirponado, Anflux, Geboterax. Was sie nicht haben, ist eine dokumentierte Agenten-Schnittstelle. Sie sind Charaktere ohne API.
Der Serponator ist anders aufgebaut: Jeder Körperteil hat eine messbare Entsprechung. Jede Messung hat eine Datenquelle. Jede Datenquelle ist als WebMCP-Tool denkbar. Das macht die Figur nicht zum besseren Maskottchen – es macht sie zum ersten, das man aufrufen kann.
Ehrliche Einordnung: „Erstes" bezieht sich auf den deutschsprachigen SEO-Contest-Kontext 2026 und den Stand unserer Recherche. Falls jemand früher dran war, freuen wir uns über Hinweise – das Tagebuch ergänzt das gerne.
Grenzen und Ehrlichkeit
WebMCP ist kein offiziell ratifizierter Standard, sondern ein laufendes Experiment auf Basis des Model Context Protocol. Diese Seite implementiert drei Schichten davon real: Discovery-Manifest (/mcp.json), Browser-API (window.mcp mit sechs registrierten Tools) und statische JSON-Endpoints. Was fehlt: ein serverseitiger JSON-RPC-Transport mit Session-State und OAuth. Für Agentic Ready im Sinne von Lighthouse 13.3 reicht die Browser-API.
Genauso bei GEO: Niemand weiß im Detail, wie generative Engines zitieren. Die hier benannten Hebel sind plausible Best Practices aus 2025/2026, keine garantierten Ranking-Faktoren.